Kaum liege ich wieder über ihrem Schoß, saust ihre große, breite Holzbürste auf meinen schon geröteten Po hinab. Immer wieder, minutenlang ohne Pause. Meine Tränen kann ich nun nicht mehr zurückhalten.
„Bitte, Tante Christa“, schniefe ich, „es tut mir leid.“ Und dieses Mal meine ich es auch so. Es tut mir wirklich leid, dass ich mich schon wieder nicht an ihre Regeln gehalten habe. Sie will ja nur das beste für mich.
Anscheinend glaubt Tante Christa mir, denn sie legt die Haarbürste zur Seite und streichelt sanft über meine roten, heißen Pobacken.
„Gut, Spatz. Steh auf und stell dich in deine Zimmerecke. Nase an die Wand und Hände hinter den Rücken. So, wie ich es dir beigebracht habe.“ Langsam rappel ich mich auf und tapse, die Schlafanzughose zwischen meinen Füßen, Richtung Wand. Jede Bewegung schmerzt.
„Du hast jetzt Gelegenheit darüber nachzudenken, warum dein Po so brennt und vor allem, wie du ihm zukünftig weitere Strafen ersparen kannst. Na, nicht reiben!“, ermahnt sie mich und gibt mir einen weiteren Klaps auf den Po. „Wir sind noch nicht fertig. Vielleicht fällt
dir ja doch ein, worüber wir uns noch unterhalten müssen? Ich bin gleich zurück. Du bewegst dich nicht von der Stelle. Verstanden, Hannah?“
„Hmhm“, bringe ich nur heraus, während ich versuche, mich zu beruhigen. Ich höre Tante Christa nach unten in die Küche gehen. Verflixt, was meint sie nur? Angestrengt denke ich nach. Zwecklos. Ich weiß es wirklich nicht.
Kurze Zeit später steht sie wieder in meinem Zimmer. Sie kommt zu mir herüber und reicht mir ein Glas Wasser.
„Hier, Spatz. Du bist bestimmt durstig.“ Das stimmt. Dankbar trinke ich es zügig leer und reiche es ihr zurück. Dabei fällt mein Blick auf ihre andere Hand. In ihr hält sie eine zerknitterte Zigarettenschachtel und den Lederriemen.
Oh nein. Mist. Das hatte ich wirklich ganz vergessen!
„Tante Christa, bitte, das, das, das sind nicht meine. Ehrlich! Und mein Po ist wirklich schon genug ausgehauen“, bettel ich in der Hoffnung, sie überzeugen zu können. Vorsichtig schaue ich sie an. In ihrem Gesicht ist nun keine Milde mehr zu sehen.
„Die Packung habe ich in deiner Hosentasche gefunden. Beim Wäsche waschen. Willst du mir wirklich weiß machen, dass das nicht deine sind und du keine Ahnung hast, wie sie dahin gekommen sind?“ Ihre Stimme klingt ganz ruhig, aber sehr streng. Sie schaut mir tief in die Augen.
Ich kann sie einfach nicht anlügen: „Also, naja, nein. Also. Es sind schon meine, aber, aber… Ich hab nur eine geraucht. Letzte Woche auf der Party von der ich dir erzählt hab.“ Beschämt senke ich meinen Kopf zu Boden.
„Keine Zigaretten. Keinen Alkohol. Keine Drogen. Das weißt du!“, schimpft Tante Christa. „Leg dich auf dein Bett. Den Po schön hoch auf dein Kissen.“
„Bitte nicht!“, versuche ich es noch mal.
„Du hast die Wahl, dich an die Regeln zu halten oder eben nicht. Über die Konsequenzen entscheide aber alleine ich. Also los.“ Ich schleiche mit schlotternden Knien hinüber und lege mich wie geheißen auf mein Bett. „Du bekommst jetzt noch zehn Hiebe mit dem Riemen. Fünf fürs Rauchen und fünf dafür, dass du es vor mir verheimlichen wolltest. Verstanden, Hannah?“
„Ja, Tante Christa. Verstanden“, flüster ich in mein Kopfkissen. Die zehn Hiebe kommen schnell und heftig. Ich hab kaum Zeit mitzuzählen. Der letzte ist besonders hart.
Ich weine laut auf, so sehr tut es weh. Ich heule wie ein kleines Kind, als Tante Christa mir zu verstehen gibt, dass ich aufstehen soll. Sie setzt sich wieder auf mein Bett und ich knie mich wieder zwischen ihre Beine.
Sie schaut mich liebevoll an, während sie meine Tränen abtrocknet. Sie nimmt mich in den Arm.
„Schschsch. Du hast es geschafft, kleine Hannah. Es ist alles wieder gut. Schschsch“, wiegt sie mich leicht hin und her. Ich vergrabe mein Gesicht ganz tief in ihre Haare. Langsam beruhige ich mich.
„Bist du wieder brav?“, fragt Tante Christa mit weicher Stimme.
„Ja, bin ich. Und ich verspreche, mich wieder besser an meine Regeln zu halten, Tante Christa. Danke.“
„So ist es gut, mein Spatz.“ Sie zieht mir meine Schlafanzughose hoch. „Du solltest jetzt schlafen. Es ist schon spät und wir wollen uns doch morgen einen schönen Tag machen, oder?“
„Hmhm“, murmel ich und schlüpfe unter meine Decke. „Ich werde wohl auf dem Bauch schlafen müssen.“
„Nun, das hast du dir redlich verdient.“ Tante Christa lächelt mich gutmütig an. „Gute Nacht, Spatz.“ Sie gibt mir einen Kuss auf die Wange, löscht das Licht und schließt leise die Tür hinter sich.
Zu Hause, denke ich selig und schlafe schnell ein.
1 Comment
Michaela · 10. April 2023 at 18:51
Hallo Christina, das ist eine wunderschöne Geschichte mit einer richtig tollen Atmosphäre wie ich finde, weil in meiner Fantasie träume ich auch von so einer Tante, die reifer ist wie ich und die mir den Po versohlt. Aber das wäre meine Zuckertante (so wie ein Sugardaddy zum Beispiel), weil das realistischer ist. Mit meiner richtigen Tante wäre das nicht möglich. Aber stellenweise gefällt mir die Geschichte auch nicht so gut wenn Hannah den Po voll bekommt. Das ist mir zu streng wie in echt. Das liegt vielleicht daran das es früher immer so war, ob man es wollte oder nicht, und das es deshalb heute auch so in Geschichten geschrieben wird weil eine Strafe ist es ja schon. Aber mir macht es großen Spaß den Po voll zu bekommen und meiner „Tante“ auch, und nie in echt ist es eine Bestrafung. Das soll mal jemand versuchen! Aber schimpfen und so gehört dazu, aber für meine n Geschmack wäre es lustiger weil ich meiner Tante einen lustigen Streich spiele oder was freches nettes sage oder so und meine Tante dann so: da will es eine aber wissen oder du willst es aber wirklich Mal wieder haben oder so. Und wir lachen die ganze Zeit dabei. Weil wir beide wollen es haben.
Aber das kann ich mir ja alles selber ausmalen weil Hannah ist ja endlich daheim und bespricht alles mit Tante Christa.
Vielen Dank für die Anregung meiner Fantasie
Michaela